GEW-Ratgeber Sozialversicherung für Promovierende

Die soziale Absicherung vieler Doktorandinnen und Doktoranden ist prekär. Wer mit einem Stipendium promoviert, muss bis zu einem Viertel seines bescheidenen Salärs für die Kranken- und Pflegeversicherung aufwenden.
Mit unserem neuen Ratgeber "Sozialversicherung für Promovierende" geben wir allen Doktorandinnen und Doktoranden einen Überblick, wie es mit ihrer Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung bestellt ist. Die Rechtslage ist sehr unterschiedlich, je nachdem, ob die Doktorandinnen und Doktoranden in einem Beschäftigungsverhältnis mit ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung stehen, mit einem Stipendium finanziert werden oder sich auf andere Weise über Wasser halten. Rechtsanwalt Cord Würmann hat es geschafft, Licht ins Gestrüpp des Sozialrechts zu bringen.
Der GEW-Ratgeber "Sozialversicherung für Promovierende" kann ab sofort kostenlos im Internet heruntergeladen werden: GEW-Ratgeber. Als gedruckte Broschüre kann der Ratgeber beim GEW-Hauptvorsand unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für 0,75 Euro zzgl. Porto bestellt werden, größere Mengen können von Mitgliedern und Gliederungen der GEW im GEW-Shop bestellt werden (www.gew-shop.de).

Ebook: Versicherungen für Studenten

In diesem Beitrag möchten wir euch auf das kostenlose Ebook "Versicherungen für Studenten" des Verbraucherportals Vorsorge-und-Finanzen.de hinweisen. Es umfasst Informationen zur Kranken-, Reise-, Haftpflicht-, Auto-, Berufsunfähigkeits- und Hausratversicherung für Studierenden.

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Nebenjobs und Sozialversicherungspflicht

Vorsicht bei Nebentätigkeiten! Insbesondere für privat versicherte Promovierende!

In einem konkreten Fall hat ein Promovierender mit Promotionsstipendium der Leuphana mehrere WHK-Verträge an der Universität angenommen.

In der Regel lag das Arbeitsentgeld im Bereich einer geringfügigen Beschäftigung (§ 8 SGB IV), da es 400 EUR (seit 01.01.2013 450 EUR) monatlich nicht überschritten hat. In zwei Monaten des Jahres wurde diese Grenze jedoch überschritten. Insgesamt lag der Gesamtzuverdient in diesem Jahr unterhalb von 4800 EUR.

Folgende Punkte wurden dem Promovierenden zum Verhängnis und es hat sich eine Sozialversicherungspflicht ergeben:

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